Es wird ein spezielles Tape auf überlasteter Muskulatur angelegt. Über den Hautreiz wird der Schmerzrezeptor in der Muskulatur gehemmt.
Beim Medi-Taping - elastische Klebebänder aus acrylbeschichteter luftdurchlässiger Baumwolle - ist der Patient in seiner Bewegung uneingeschränkt, dies ist eine der Voraussetzungen für den Heilungsprozess. Zuerst werden die zu behandelnden Körperstellen gedehnt. Auf diese gestraffte Haut werden dann die luftdurchlässigen Tape-Streife geklebt.
Wenn sich die Muskel- und Hautbereiche wieder entspannen, werfen die Tapes leichte Falten. Dabei hebt das Klebepflaster die obere Hautschicht gegen die untere Hautschicht an. Das Gewebewasser (Ödeme) kann wieder besser abfließen, die Durchblutung wird wieder aktiviert. Das Tape wirkt wie eine 24-Stunden-Massage, Lymphdrainage und Akkupunktur in Einem. Durch diesen Vorgang lassen die Schmerzen nach, weil die Schmerzhormone gehemmt werden. Nach und nach wird die Muskulatur wieder weicher, Entzündungen werden abgebaut.
Auch die Farben der Tapes spielen eine wichtige Rollle: So wirken rote Tapes energetisch und geben Wärme, blaue Tapes wirken entzündungshemmend, gelbe Tapes hingegen wirken auf den menschlichen Organismus harmonisierend und beruhigend.

